Die Boofe

boofeZielgruppe

Das Übergangswohnheim „Boofe“ bietet Platz für 50 BewohnerInnen, die in Ein- und Zweibettzimmern untergebracht werden. Dabei handelt es sich, um unfreiwillig obdachlos gewordene, volljährige Frauen und Männer, gegebenenfalls um Ehepaare oder Lebensgemeinschaften, Familien oder alleinerziehende Mütter oder Väter mit Kindern.

Zugangsvoraussetzungen

Auf Grundlage von § 3 Abs. 1 des Sächsischen Polizeigesetzes (SächsPolG) und §§ 2 und 3 der Satzung der Landeshauptstadt Dresden erstellt das Sozialamt Dresden, Abteilung Integration und Eingliederungsleistungen, Sachgebiet Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten, Junghansstraße 2, 01277 Dresden einen Zuweisungsbescheid.

Jede(r) BewohnerIn benötigt zur Aufnahme in unsere Einrichtung eine aktuelle Zuweisung von oben genannter Stelle. Die Übernahme der entstehenden Kosten der Unterkunft müssen zusätzlich beim
Jobcenter Dresden beantragt werden.


Arbeitsansatz und Bandbreite individueller Angebote

Unser Mitarbeiterteam, bestehend aus einem Heimleiter, einer Sozialarbeiterin und einer Dipl. Pädagogin, steht den BewohnernInnen wochentags von 08:00 bis 20:00 Uhr zur Verfügung. Unser Nachtdienst ist siebentägig in der Zeit von 21:00 bis 02:00 Uhr Vorort.

Unser Team verfolgt einen lösungs- und lebensweltorientierten systemischen Ansatz und versucht über ein installiertes Bezugsbetreuersystem, adäquate Hilfestellungen zur Lösung individueller Problemlagen zu leisten.

Wir bieten Unterstützung in sozialrechtlichen Fragen (z.B. Beantragung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes), bei der Entwicklung einer realistischen beruflichen Perspektive, bei der Erarbeitung einer adäquaten Wohnraumperspektive und/oder bei Fragen der beruflichen und sozialen Reintegration.

Um eine soziale Isolation der BewohnerInnen zu vermeiden, organisieren wir regelmäßige Tagestreffs mit diversen Angeboten (Basteln, gemeinsames Kochen, Filmabende etc.). Um auch für AnwohnerInnen aus dem Stadtteil unsere Arbeit transparenter zu gestalten und unsere BewohnerInnen lebensnah ins soziale Umfeld zu integrieren sowie eventuell vorhandene Vorurteile und Barrieren abzubauen, veranstalten wir vierteljährlich einen Bürgerstammtisch und bringen uns in Veranstaltungen des Viertels mit ein (Adventskalender, Hechtfest).

Weiterhin stellen wir Kontakte zu externen Anbietern (z.B. Suchtberatungen, Schuldnerberatungsstellen, psychosoziale Einrichtungen etc.) her. Unabhängig von unserer angebotenen Sozialarbeit vor Ort hat jede(r) BewohnerIn die Möglichkeit beim Sozialamt Dresden Unterstützung durch die Sozialpädagogische Intervention (SPI) zu beantragen. Ein(e) externe(r) SozialarbeiterIn hilft im konkreten Einzelfall, in einem zeitlich begrenzten Rahmen, dem/der BewohnerIn bei der Überwindung der Wohnungslosigkeit.